Anteil elektronischer Überweisungen und Verschreibungen

Elektronische Überweisungen und Verschreibungen ermöglichen eine Effizienzsteigerung und mehr Transparenz bei den Behandlungsschritten. Diese Messgrösse ist ein Indikator für den Grad der Nutzung eines digitalen Datenaustausches und integrierter Behandlungsprozesse.  

Berechnung: Zu Grunde liegt eine Umfrage der grossen Ärzte-Netzwerke, der grössten Spitäler und der Kliniknetze der Schweiz (basierend auf der Klassifikation des BAG). Gemessen wird der Anteil der Überweisungen und Verschreibungen, die bereits elektronisch durchgeführt werden. Die Abfrage ist in sechs Antwortklassen in jeweils 20% Schritten erfolgt (0%, 1-20%, …, 81-100%). Bei der Fragestellung wurde nicht unterschieden, ob es sich um eine externe oder interne Überweisungen oder Verschreibungen handelt. 

Die Messgrösse berechnet sich aus dem gleich gewichteten Durchschnitt der Überweisungen und Verschreibungen. Sofern durchschnittlich weniger Überweisungen und Verschreibungen als ein Anteil von 21-40% elektronisch getätigt werden, handelt es sich dabei um ein Nischenprodukt, und es besteht ein akuter Handlungsbedarf. Ab einer mehrheitlichen Umsetzung, ab 60%, wird von einem Optimierungsbedarf ausgegangen.

Datenquelle: 

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