Beschäftigung ICT-Berufsfeld

Unabhängig von der Bruttowertschöpfung ist für die Bevölkerung die Zahl der Arbeitsplätze (in Stellenprozent, VZÄ) relevant. Neben den Beschäftigten im ICT-Sektor generiert die Digitalisierung vor allem auch Arbeitsplätze in allen übrigen Branchen aus, da die ICT als Querschnittsthema überall relevant ist. Der Arbeitsmarkt Schweiz profitiert somit nur von der Digitalisierung, wenn es gelingt, dass die Zahl der ICT-Beschäftigten stets stark wächst. Dies erlaubt erst den Arbeitsplatzabbau durch die Effizienzsteigerungen infolge der Digitalisierung in anderen Berufsgruppen zu kompensieren.

Berechnung: Die Veränderung der Beschäftigung über fünf Jahre wird für 40 Berufsgruppen bestimmt (Berufsgruppe mit weniger als 10'000 Beschäftigten werden dann aber aus statistischen Gründen nicht berücksichtigt). Die Glättung vermindert erratische Sprünge der Messgrösse. Die Beschäftigung der IT-Dienstleistungen wird in der Folge mit dem Schweizer Durchschnitt (akuter Handlungsbedarf) und dem 75%-Perzentil (Optimierungsbedarf) verglichen. Als Minimum und Maximum werden das 5%- bzw. das 95%-Perzentil verwendet, um kleinen Berufsgruppen mit deutlich grössere Wachstumsveränderung weniger Gewicht einzuräumen.

Datenquelle:

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01.01.201521.11.2017