eGovernment Nutzung

Tiefe administrative Hürden für Wirtschaft und Gesellschaft sind ein wichtiger Faktor für die Standortattraktivität der Schweiz. eGovernment-Lösungen tragen massgeblich dazu bei, den Austausch zwischen den staatlichen Stellen und seinen Stakeholdern möglichst wirtschaftlich, bedürfnisorientiert, unkompliziert und zeitlich flexibel zu gestalten.

Ein entscheidender Faktor ist die Nutzung der online Angebote durch die Schweizer Bevölkerung. 

Berechnung: Der «eGovernment-Monitor» der EU erhebt die Nutzungsrate von eGovernment-Angeboten in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die Ergebnisse beruhen auf Befragungen in der Bevölkerung. 2016 haben 65% der Befragten in der Schweiz auf die Frage hin, ob sie in den letzten zwölf Monaten eGovernment-Angebote genutzt haben, mit ja geantwortet. Dies ist eine leichte Abnahme von 4% gegenüber dem Vorjahr.

Ziel ist es, im Vergleich mit den Referenzländern eine bessere Nutzung von eGovernment-Dienstleistungen zu erreichen. Akuter Handlungsbedarf besteht, solange in der Schweiz weniger Angebote online genutzt werden als in Deutschland (45 %). Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn die Schweiz hinsichtlich der Nutzung von eGovernment-Angeboten führend ist.

Die drei Messgrössen zum eGovernment (Angebot, Nutzung und Zufriedenheit) fliessen zusammen mit insgesamt 25% in den Themenindex «Öffentliche Hand und Politik» ein. 

Datenquelle:  

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01.01.201221.11.2017