Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft

Eine etablierte Innovationskultur ist entscheidend, um die Schweiz als „digital economy“ im internationalen Vergleich voranzubringen. Die Innovationskraft ist ein Indikator, der auf folgenden Studien basiert:

  1. Global Innovation Index (GII): zeigt auf, wie stark ein Land ein innovatives Umfeld begünstigt und wie gross der innovative Output dessen Volkswirtschaft ist. Als Basis für den Index dienen rund 80 Indikatoren, welche über den traditionellen Ansatz hinausgehen und Innovation ganzheitlich erfassen sollen. Die Studie wird jährlich von WIPO, Cornell University und INSEAD publiziert.
  2. European Innovation Scoreboard (EIS): ermöglicht der EU, die wissenschaftliche und innovative Leistungsfähigkeit seiner Mitgliedsstaaten einheitlich zu beurteilen. Gemessen werden Indikatoren, welche den drei Bereichen „Enablers“, „Firmenaktivitäten“ und „Output“ zugeordnet sind. Die Schweiz wird im Rahmen eines Vergleichs über die EU hinaus ebenfalls beurteilt.

Berechnung: 
Das Ergebnis der Schweiz aus dem GII und des EIS wird ins Verhältnis zum Maximalwert des Rankings gesetzt. Ziel sind optimale Voraussetzungen für die Innovationsfähigkeit der Schweiz. Als Referenz für die Grenze zum Optimierungsbedarf wird Deutschland herangezogen und für Grenze zum akuten Handlungsbedarf Frankreich (GII) bzw. der Durchschnitt der EU (EIS). Beide Werte fliessen in gleicher Gewichtung in die Bewertung ein.

Datenquelle:

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01.01.201321.11.2017