Nutzung von RFID

RFID (sowie andere Optionen zur Produktidentifikation- und -verfolgung, wie auch Personenidentifikation) ist ein wichtiger Baustein bei Industrie 4.0-Projekten, vor allem entlang der horizontalen Wertschöpfungskette.

Berechnung: Die Daten werden über die Konjunkturforschungsstelle ETH Zürich erhoben. Die Messgrösse wird über den Anteil an Unternehmen ermittelt welche RFID verwenden und diesen Punkt in der Umfrage mit «Ja» beantworten.

Es gibt weit mehr Identifikationssysteme, insbesondere zur Produktidentifikation, als RFID. Diese «Nicht-RFID» Identifikationen gewinnen zudem, bei vermehrten Einbezug von Cloud-Diensten mit Datenbanken, eine stärkere Bedeutung. Daraus lässt sich die Hypothese erhärten, dass Industrie 4.0 Konzepte auch ohne RFID realisiert werden können. Beispielsweise gewinnen «Direktmarkierungen» in der Industrie an Bedeutung. Daraus folgt in der Hypothese, dass der Maximalwert der KOF-Tabelle auch bei flächendeckendem Einsatz von Industrie 4.0 weit unter 100% liegen würde. Der Zielwert wird daher auf 50% festgelegt. 

Setzt nun im Durchschnitt über die verschiedenen Branchen mehr als jedes zehnte Unternehmen RFID ein, bewegt man sich aus einer Nischenverbreitung heraus und es besteht kein akuter Handlungsbedarf mehr.

Setzt mehr als jedes vierte Unternehmen RFID ein, kann man in Bezug auf den Zielwert von 50% von einer Mehrheitsverbreitung dieser Technologie sprechen und man befindet sich im Bereich des Optimierungsbedarfs. 

Diese Messgrösse fliesst mit einem Gewicht von 10% in den Themenscore ein, weil RFID nur eine von mehreren Technologien zur Implementierung von Industrie 4.0-Use-Cases darstellt. 

Datenquelle: 

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01.03.201621.11.2017