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Basisinfrastrukturen

Netzinfrastruktur - Das Breitbandnetz als Fundament einer digitalen Schweizer Wirtschaft
Basisinfrastrukturen wie Fest- und Mobilnetz sowie Datacenter sind das Fundament einer funktionierenden digitalen Wirtschaft. Darüber wird kommuniziert, es werden Daten ausgetauscht, Produkte vertrieben sowie Dienstleistungen produziert und verkauft. Neben den rund 4 Mio. Breitbandanschlüssen und den 11 Mio. aktiven SIM-Karten wird in den nächsten 5 Jahren die Vernetzung von Geräten, Fahrzeugen, Maschinen und Gebäuden für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft von zunehmender Bedeutung sein. Bis 2020 werden in der Schweiz rund 20-30 Mio. Dinge mit dem Internet und untereinander verbunden sein (IoT). Dabei spielt die mobile Anbindung ans Internet eine dominante Rolle. Neben der Bandbreite werden aber zusätzliche Anforderungen berücksichtigt werden müssen (z.B. Latenz, Energieverbrauch etc.) 
Beim Ausbau der modernen Breitbandnetze kann im Fix- und im Mobilfunkbereich eine hohe Investitionsdynamik und beim Angebot von Diensten eine grosse Wettbewerbsdynamik festgestellt werden. Die Schweiz schneidet in diversen internationalen Benchmarks zur Breitbandversorgung sehr gut ab (OECD, WEF, Akamai etc.) und verfügt über die zweitgrösste Dichte an Rechenzentren in Europa (Datacenter-Fläche pro Einwohner).

Zum aktuellen Stand
Die Berechnung der Kenngrössen bestätigt die gute Breitbandversorgung in der Schweiz. Rund 78% der Gebäude - und ein noch höherer Anteil der Haushalte - erlauben eine überdurchschnittliche Nutzung von digitalen Diensten. Aber auch die verbleibenden 22% haben in der Regel eine ausreichende Versorgung, um Video-Streams anzuschauen, im Internet zu surfen oder online einzukaufen. Noch besser sieht die Versorgung durch Mobilfunk aus und die neuste Mobilfunktechnologie 4G/LTE ist in 98% der besiedelten Gebiete verfügbar. Die Versorgungsqualität wird hier aber nicht nur durch die Basisinfrastruktur bestimmt, sondern auch durch Kundinnen und Kunden beeinflusst: Beispielsweise durch das verwendete Endgerät, den Aufenthaltsort oder die Tageszeit. Die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden nehmen laufend zu. Die erfreuliche Qualität der Basisinfrastruktur erfordert daher eine laufende Modernisierung der Netze, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Der „digitale Warenkorb“ und die Zielgrössen müssen daher ebenfalls laufend angepasst werden.

"Damit die Schweiz weiterhin über eine hervorragende Basisinfrastruktur verfügt, müssen die Netze laufend weiter ausgebaut werden. Mit guten Rahmenbedingungen kann die Politik dazu beitragen, beispielsweise mit einer Anpassung der Mobilfunkgrenzwerte."

Stand der Digitalisierung im Themenfeld BasisinfrastrukturenFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Basisinfrastrukturen

01.01.201624.06.2017
digital.swiss, Foto  Grasser  Christian

Themenverantwortlicher
Christian Grasser

Geschäftsführer 
asut

Messgrössen


100% - 75% 74% - 45% 44% - 0%

Festnetz-Bandbreite für eine 4-köpfige Familie

Zugang zur modernsten Mobilfunktechnologie (4G/LTE)

Festnetz-Bandbreite für eine 4-köpfige Familie

Die Nutzung des Internets in den eigenen vier Wänden ist vielfältiger geworden: Von Videos in Ultra-HD-Qualität und Musikstreaming über Work-at-home und Internet-Recherchen für die Schule bis zu eBanking und Online-Gaming. Nur wenn ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht, können diese Dienste von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden.

BerechnungAnhand eines „digitalen Warenkorbs“ wird der maximale Breitbandbedarf einer vierköpfigen Familie abgeschätzt. Der Warenkorb ermöglicht insgesamt drei parallele Video-Streams (1x Ultra-HD und 2x HD) und erlaubt gleichzeitig das Surfen im Internet oder die Nutzung von internetbasierter Telefonie. Berechnet wird der Anteil der Gebäude in der Schweiz, welche mit ausreichend Bandbreite versorgt sind, damit in jeder Wohnung der „digitale Warenkorb“ genutzt werden könnte (Stand 2015: 78%). Ziel ist, dass mindestens 85% der Gebäude mit einer dem digitalen Warenkorb vergleichbaren Bandbreite ausgestattet sind.

Datenquelle: Festnetzbetreiber und Breitbandatlas BAKOM

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Zugang zur modernsten Mobilfunktechnologie (4G/LTE)

Smartphones und Tablets erlauben die mobile Nutzung des Internets. Wichtig ist dabei eine möglichst flächendeckende Versorgung ausserhalb der Gebäude mit der modernsten Mobilfunktechnologie 4G/LTE. Damit ist die Nutzung des Internets, aber auch Musik- oder Video-Streaming unterwegs möglich. Dabei hängt jedoch die Versorgungsqualität nicht nur von der Basisinfrastruktur ab, sondern ebenso vom Endgerät, dem Aufenthaltsort, der Anzahl Kunden im Netz oder den Wetterverhältnissen.

Berechnung: Beurteilt wird der Anteil der besiedelten Fläche (Population-Coverage), in der die Mobilfunkversorgung mit 4G/LTE möglich ist. Ziel ist, dass die Nutzung des mobilen Internets unterwegs oder im Freien in 100% der besiedelten Fläche mit der modernsten Mobilfunktechnologie möglich ist.

Datenquelle: Mobilfunkanbieter

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Expertenteam

digital.swiss, Foto  Bach  Christoph

Dr. Christoph Bach

Head of Practice Mobile Broadband Western Europe 
Ericsson

digital.swiss,

Patrick Heer

Bundesamt für Kommunikation (BAKOM)

digital.swiss, Foto Naef Melissa Neu

Melissa Näf

Manager Government Affairs
UPC Schweiz GmbH

digital.swiss,

Stefan Berg

Head of Strategy Enterprise Customers
Swisscom (Schweiz) AG

Dialog


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Letzte Publikationen

Digital Index Switzerland 2016 - Road to RODI: A framework to drive Return On Digital Investment

Due to the growing importance of digitalization for consumers and companies in Switzerland, Google and Accenture decided to collaborate to ensure a holistic expert view on Swiss companies’ digital readiness. Based on publicly available information only, they investigated the digital maturity and mobile readiness for 100 of Switzerland’s biggest companies. This investigation revealed that, on average, Swiss companies do not prioritize digital initiatives applying outcome-based assessments of value creation potential and customer needs. Therefore, Accenture and Google created a framework based on cross-industry best practice examples that intends to support Switzerland’s companies in driving value creation through digital initiatives.

LinkDigital Index Switzerland 2016

The Global Information Technology Report 2016

Seit 2001 berichtet das World Economic Forum (WEF) über die neusten Ergebnisse aus dem Networked Readiness Index (NRI) und schafft einen Überblick über den Stand der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in 139 Volkswirtschaften. Der NRI deckt vier Bereiche ab: Die politische und wirtschaftliche Umgebung, die E-Readiness (Infrastruktur und Bezahlbarkeit), E-Government-Nutzung (in der Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung) sowie die wirtschaftlichen und sozialen Einflüsse der IKT. Die Schweiz befindet sich im internationalen Vergleich auf Rang 7. Singapur und Finnland führen die Rangliste an.

Herausgeber: World Economic Forum (WEF) / Insead / Johnson Cornell University

Link zur StudieThe Global Information Technology Report 2016
DownloadThe Global Information Technology Report 2016
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