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Ich habe eine Idee zum Thema «Energie», die ich gerne teilen möchte.

Intro

Energie

Unsere Energieversorgung wird zunehmend dezentral und komplex. 
Intelligente und vernetzte Energienetze sind der Schlüssel für Stabilität und Effizienz. Gesellschaft und Wirtschaft und gerade auch deren fortschreitende Digitalisierung in allen Sektoren sind abhängig von einer sicheren Energieversorgung mit Strom, Gas und Wärme. Doch die Strukturen der Energieversorgung sind im Wandel. Die Digitalisierung ist der Schlüssel, um auf die Bedürfnisse der Kunden zurechtgeschnittene neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und ein effizientes Funktionieren des Energiesystems sicherzustellen. Die Digitalisierung dient insbesondere dazu, Anlagen, Geräte und Komponenten intelligent und automatisiert zu steuern, deren Wartung und Instandhaltung zu optimieren, Nachfrage und Angebot von Energie aufeinander abzustimmen, Infrastrukturen effizienter zu bewirtschaften und Prognosen zu verbessern. Die Daten mit Sensoren breit zu erfassen, zu verknüpfen und als Entscheidungsgrundlage aufzubereiten, erlaubt es Geschäfts- und Kundenprozesse zu automatisieren, sowie die Energieträger Strom, Gas und Wärme miteinander zu vernetzen. Die unterschiedlichen Erzeuger, Speicher, Verteiler und Verbraucher von Energie werden durch den Austausch von Daten, teilweise in Echtzeit, eng miteinander verbunden und können gemeinsam optimiert werden.

Zum aktuellen Stand
Bereits heute wird ICT in der Energieversorgung breit eingesetzt: Leitsysteme von Kraftwerken und Netzen, Messdatenverarbeitung sowie Systeme zum Energiemanagement sind Standard. Die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung werden in den nächsten Jahren für massive Veränderungen sorgen. Sie bieten sowohl für Unternehmen wie auch für Kunden erhebliche Chancen und haben noch grosses Entwicklungspotenzial. Die Unternehmen bereiten sich darauf vor, die Einführung der notwendigen Mess- und Steuergeräte findet bereits heute statt. So wird der Anteil von digitalen, fernauslesbaren Smart Metern von heute ca. 5% in den nächsten Jahren stark steigen.

«Die Digitalisierung als Grundlage für das Energiesystem der Zukunft ist eingeleitet.»

Stand der Digitalisierung im Themenfeld EnergieFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Energie

digital.swiss, Csm Michael Frank 03 1A73B04C73

Themenverantwortlicher

Michael Frank

Direktor
Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE)

Messgrössen


Nutzung digitaler Kommunikationskanäle

Nutzung von Smart Home Lösungen

Anteil ferngesteuerter Unterwerke, Trafostationen und Verteilkästen

Einsatz digitaler, mobiler Instandhaltungsequipen

Unternehmen mit Digitalstrategie

Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen

Nutzung digitaler Kommunikationskanäle

Die Digitalisierung ermöglicht es, auf die Bedürfnisse der Kunden zurechtgeschnittene neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Voraussetzung für deren Markterfolg ist es, dass die Kunden digitale Kanäle benutzen, um sich über ihren Energieverbrauch zu informieren und darauf Einfluss zu nehmen.

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Kunden, die einsehen können, wie hoch der Stromverbrauch von Haus oder Wohnung ist (z.B. über eine Website oder mit einer mobile App). Ziel ist es, dass alle Kunden ihren Stromverbrauch verfolgen können. Diese Messgrösse wird zu 1/6 gewichtet.

Als kritisch (akuter Handlungsbedarf) wird angesehen, wenn die Hälfte der Befragten den Stromverbrauch verfolgen kann. Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn eine starke drei-Viertel-Mehrheit diese Möglichkeit besitzt.

Datenquelle: 

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01.01.201621.11.2017
Nutzung von Smart Home Lösungen

Die Digitalisierung ermöglicht es, auf die Bedürfnisse der Kunden zurechtgeschnittene neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Smart Home - Lösungen ermöglichen ein Energiemanagement, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu steuern und damit digitale Energieprodukte oder -dienstleistungen einzusetzen.

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Kunden, die über eine Smart Home Lösung verfügen (z.B. eine mobile App, die die Steuerung von Beleuchtung, Regelung der Heizung oder Überwachung des Hauses ermöglicht). Ziel ist es, dass alle Kunden Zugriff auf Smart Home Lösungen haben. Diese Messgrösse wird zu 1/6 gewichtet.

Ein akuter Handlungsbedarf besteht, solange Smart Home Lösungen noch ein Nischenprodukt sind, das heisst weniger als 25% der Kunden eine Lösung im Einsatz haben. Von einem Optimierungsbedarf wird gesprochen, wenn mehr als die Hälfte Smart Home Applikationen nutzt.

Datenquelle: 

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01.01.201621.11.2017
Anteil ferngesteuerter Unterwerke, Trafostationen und Verteilkästen

Die Digitalisierung ermöglicht es, dass Energieunternehmen bestehende Prozesse effizienter und nachhaltiger gestalten können. Durch den Einsatz von IoT Devices können Unterwerkt, Trafostationen und Verteilkästen ferngesteuert und überwacht werden. Durch die Digitalisierung können Probleme früher erkannt werden und durch die Fernsteuerung schneller gehandelt werden. 

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Energieunternehmen, die über ferngesteuerte Unterwerke, Trafostationen oder Verteilkästen verfügen. Der Messwert wird anhand der Unternehmensgrösse gewichtet. Diese Messgrösse wird zu 1/6 gewichtet. 

Als kritisch (akuter Handlungsbedarf) wird angesehen, wenn eine Minderheit der Anlagen steuerbar ist. Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn die Hälfte diese Möglichkeit besitzt.

Datenquelle:

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Einsatz digitaler, mobiler Instandhaltungsequipen

Die Digitalisierung ermöglicht es, bestehende Prozesse und Arbeiten neu zu gestalten. Durch den Einsatz von digitalen Devices können Instandhaltungsequipen direkt auf aktuelle Informationen von Anlagen zugreifen. Arbeitsaufträge werden automatisch auf das Team verteilt, welches am nächsten beim Auftragsort und verfügbar ist. Google Glas und andere Devices können für eine effiziente Verrichtung der Aufgaben eingesetzt werden.

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Energieunternehmen, die über digital, mobile Instandhaltungsequipen verfügen. Der Messwert wird anhand der Unternehmensgrösse gewichtet. Diese Messgrösse wird zu 1/6 gewichtet. 

Als kritisch (akuter Handlungsbedarf) wird angesehen, wenn eine Minderheit der Befragten digitale Instandhaltungsequipen einsetzt (d.h. weniger als 25%). Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn die Hälfte diese Möglichkeit besitzt.

Datenquelle:

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Unternehmen mit Digitalstrategie

Die Digitalisierung hat einen sehr grossen Einfluss auf die Energieunternehmen und wird die Branche nachhaltig verändern. Kunden und Partner haben neue Anforderungen, welchen die Energieunternehmen gerecht werden müssen. Die Transformation und der Einsatz der Digitalisierung muss im Rahmen einer Digitalstrategie definiert und die Umsetzung geplant werden.

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Energieunternehmen, die über eine dedizierte Digitalstrategie verfügen. Der Messwert wird anhand der Unternehmensgrösse gewichtet. Diese Messgrösse wird zu 1/6 gewichtet. 

Als kritisch (akuter Handlungsbedarf) wird angesehen, wenn eine Minderheit der Befragten eine Digitalstrategie aufweist einsetzt (d.h. weniger als 25%). Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn die Hälfte diese Möglichkeit besitzt.

Datenquelle:

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Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen

Die Digitalisierung ermöglicht es, neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die traditionelle Wertschöpfungskette der Energieunternehmen kann durch neue digitale Geschäftsmodelle erweitert werden. 

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Energieunternehmen, die ein digitales Geschäftsmodell verfügen. Der Messwert wird anhand der Unternehmensgrösse gewichtet. Diese Messgrösse wird zu 1/6 gewichtet. 

Als kritisch (akuter Handlungsbedarf) wird angesehen, wenn die Hälfte der Befragten ein digitales Geschäftsmodell besitzt. Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn eine starke drei-Viertel-Mehrheit diese Möglichkeit besitzt.

Datenquelle

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Expertenteam

digital.swiss, Csm  Michael  Paulus C035Bdd45F

Dr. Michael Paulus

Projektleitung
Mitglied der Geschäftsleitung 
Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE)

digital.swiss, Oliver  Krone 1

Dr. Oliver Krone

Leiter Smart Grid Engineering
BKW AG

digital.swiss, Matthias  Sulzer

Matthias Sulzer

Professor für Energie- & Gebäudetechnik
Hochschule Luzern

digital.swiss, Imholz  Urs

Urs Imholz

Leiter Vertrieb Schweiz und Marketing
GWF MessSysteme AG

digital.swiss, Per Skarby

Per Skarby

Business Development & Account Manager
Powergrids
ABB Schweiz AG

digital.swiss, Christian Schnell

Christian Schnell

Senior Manager
Accenture AG

Dialog


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Digital Index Switzerland 2016 - Road to RODI: A framework to drive Return On Digital Investment

Due to the growing importance of digitalization for consumers and companies in Switzerland, Google and Accenture decided to collaborate to ensure a holistic expert view on Swiss companies’ digital readiness. Based on publicly available information only, they investigated the digital maturity and mobile readiness for 100 of Switzerland’s biggest companies. This investigation revealed that, on average, Swiss companies do not prioritize digital initiatives applying outcome-based assessments of value creation potential and customer needs. Therefore, Accenture and Google created a framework based on cross-industry best practice examples that intends to support Switzerland’s companies in driving value creation through digital initiatives.

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