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Ich habe eine Idee zum Thema «Gesellschaft & Verhalten», die ich gerne teilen möchte.

Intro

Gesellschaft & Verhalten

Akzeptanz und Nutzung von digitalen Dienstleistungen
Der gesamtwirtschaftliche Nutzen der Digitalisierung ist massgeblich davon abhängig, inwieweit möglichst breite Bevölkerungskreise imstande sind, die neuen Möglichkeiten zu nutzen. Damit das Potenzial umfassend realisiert werden kann, müssen möglichst viele Bevölkerungsschichten in der Lage sein, die neuen Angebote auch tatsächlich zu nutzen und elektronische Dienstleistungen zu akzeptieren. 

Zum aktuellen Stand
Um wirtschaftlich und gesellschaftlich Erfolg zu haben, ist es essentiell, moderne Technologien zu benützen und Neuerungen offen gegenüber zu stehen. Die Schweizer Bevölkerung hat in einigen Bereichen bereits gute Nutzungswerte, jedoch scheint eine Skepsis gegenüber neuen Ideen und Technologien verankert zu sein, die längerfristig zu überwinden ist. Insbesondere was die Regulierung und den Schutz von bestehenden Wirtschaftspraktiken angeht, ist eine vorsichtige Haltung der Konsumenten festzustellen. Wirtschaftliche und politische Entscheidungsträger müssen nun diese Ängste analysieren, Kompetenzen aufbauen und zukunftstaugliche Lösungen präsentieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

«Wirtschaftliche und politische Entscheidungsträger müssen der Skepsis der Schweizer Bevölkerung gegenüber neuen Technologien entgegenwirken.»

Stand der Digitalisierung im Themenfeld Gesellschaft & VerhaltenFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Gesellschaft & Verhalten

digital.swiss, Michel  Rudin

Themenverantwortlicher

Michel Rudin

Gesellschaftsexperte, Grossrat
Public Affairs Manager
CSS Versicherung
www.michelrudin.ch

Messgrössen


Digitalisierung als Chance für Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft

Nutzung des Internets

Liberale Einstellung zu den disruptiven Businessmodellen

Adoptionsbereitschaft für neue Informations- und Kommunikationstechnologien

Digitalisierung als Chance für Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft

Das Vertrauen in digitale Innovationen durch die Schweizer Bevölkerung ist wichtig für den Fortschritt der Digitalisierung. Wir haben daher die Schweizer gefragt, ob sie die Digitalisierung als Chance oder als Risiko für die Zukunft der Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft sehen.

Berechnung: Gemessen wurde, ob die Digitalisierung als Chance oder als Risiko betrachtet wird. Für die Messgrösse wird der Durchschnitt aller Antworten berechnet. Ziel ist es, dass die Schweizer die Digitalisierung als Chance für die Schweiz wahrnehmen. Als kritisch (akuter Handlungsbedarf) wird die Mehrheitsmeinung «Risiko» gesehen und von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn eine starke Drei-Viertel-Mehrheit die Digitalisierung als Chance sieht).

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative digital.swiss

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15.03.201621.11.2017
Nutzung des Internets

Wie sehr die Schweizer Bevölkerung das Internet und Onlinedienste nutzt, wird anhand folgender, gleichgewichteter Aspekte untersucht:  

  1. Allgemeine Nutzung des Internets zu beruflichen oder privaten Zwecken
  2. Nutzung von Dienstleistungen im Internet (e-Banking, Kreditkartenzahlung im Internet, Online-Speicherung von Daten, elektronisches Patientendossier, Apps) 
  3. Das Vertrauen in einen sicheren Umgang mit den eigenen Daten an Staat, Banken, Gesundheitswesen, die IT Branche in der Schweiz bzw. im Ausland und Medien

Berechnung: Antworten zur Nutzung des Internets bzw. Dienstleistungen im Internet werden auf einer Skala von 1-6 (permanent; täglich; wöchentlich; monatlich; seltener als monatlich; nie) gemessen. Für die Messgrösse wird der Durchschnitt aller Antworten berechnet. Als Zielgrösse wird von der Möglichkeit zu einer permanenten Nutzung ausgegangen. Die Vertrauensfrage ist binär (ja/nein) gestellt für 6 verschiedene Akteure.

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative digital.swiss

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15.03.201621.11.2017
Liberale Einstellung zu den disruptiven Businessmodellen

Die Offenheit der Schweizer Bevölkerung gegenüber neuen Technologien wird durch folgender Aspekte abgefragt:

  1. Soll das klassische Taxigewerbe vor neuen Dienstleistungen (e.g. Uber) geschützt werden? 
  2. Soll die klassische Hotellerie vor neuen Dienstleistungen (e.g. Airbnb) geschützt werden? 

Berechnung: Antworten wurden auf einer Skala von 1-5 (unbedingt schützen; eher schützen; weder noch; eher nicht schützen; auf keinen Fall schützen) gemessen. Für die Messgrösse wird der Durchschnitt aller Antworten berechnet. Als Zielgrösse wird von einer unbedingten abwehrenden Haltung gegenüber Protektionismus ausgegangen. Der akute Handlungsbedarf besteht sofern im Durchschnitt eine maximal indifferente Haltung sich manifestiert. Sobald im Durchschnitt eine eher offene Einstellung in der Bevölkerung vorhanden ist, wird nur noch von einem Optimierungsbedarf gesprochen.

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative digital.swiss

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15.03.201621.11.2017
Adoptionsbereitschaft für neue Informations- und Kommunikationstechnologien

Es werden immer wieder neue Informations- und Kommunikationstechnologien auf dem Markt präsentiert. Dazu gehört neue Software, aber auch Dienste wie Facebook, WhatsApp, Skype, YouTube oder elektronische Zeitungen. Die Aufgeschlossenheit der Schweizer Bevölkerung gegenüber neuen Technologien am Markt wird hierbei untersucht.

Berechnung: Antworten werden auf einer Skala von 1-5 (Ich bemühe mich darum, es als Erster zu haben; Ich möchte es rasch haben; Ich will es vermutlich nach den ersten Erfahrungsberichten haben; Ich will es jeweils erst dann haben, wenn es breit etabliert ist; Ich will es gar nicht haben) gemessen. Für die Messgrösse wird der Durchschnitt aller Antworten berechnet, wobei 1-4 mit 100% bewertet werden und 5 mit 0%. Als Zielgrösse wird von einer positiven Haltung gegenüber neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ausgegangen. Die Grenze zum akuten Handlungsbedarf manifestiert sich in einer durchschnittlich passiven Haltung, während ab einer durchschnittlich eher aktiven Haltung nur noch von einem Optimierungsbedarf ausgegangen wird.

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative digital.swiss

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15.03.201621.11.2017

Dialog


Aktuelle Projekte

tunAargau.ch - Ein Engagement zur Förderung qualifizierter Nachwuchskräfte

Den eigenen Namen auf dem 3D-Drucker ausdrucken, die erste eigene Website erstellen oder den Roboter so programmieren, dass er die richtige Strecke abfährt. Oder doch lieber eine Badebombe kneten und Wasser in der Streichholzschachtel kochen?

All das und vieles mehr können Kids von 6 - 13 Jahren an den tunErlebnisschauen (tunAargau.ch, tunBasel.ch, tunBern.ch, tunSolothurn.ch, tunOstschweiz.ch, tunZuerich.ch) ausprobieren.

Das nächste Mal vom 30. Oktober - 5. November 2017 im Reisezentrum in Windisch. Täglich von 09:00 - 17:00 Uhr offen für Neugierige.

Ganz unbewusst, spielerisch und ohne Druck haben die Kids so die Möglichkeit ihre Begeisterung für die MINT-Fächer zu wecken - die Basis für interessierte Fachkräfte von Morgen.

Eingeladen werden jeweils die Schulklassen aus der Region, da die tunErlebnisschauen eine ideale Unterrichtsergänzung für Lehrpersonen sind. Eine tun ist für alle - denn so manch ein Mami oder Papi taucht beim Tüfteln selbst wieder in diese faszinierende Welt ein.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Verein tunAargau.ch freut sich auf zahlreiche kleine und grosse Besucherinnen und Besucher, Aussteller und Supporter (welche die tunAargau.ch möglich machen)

Youtube Video Der kleine Erfinder  
LinkWebsite tunAargau.ch
LinkAussteller oder Supporter werden?  www.tunaargau.ch
LinkBericht der Aargauer Zeitung www.aargauerzeitung.ch 

Digitaltag

Am 21. November 2017 lanciert digitalswitzerland den ersten Digitaltag der Schweiz. Über 30 renommierte Unternehmen und Organisationen zeigen gemeinsam mit Bundespräsidentin Doris Leuthard sowie Wirtschafts- und Bildungsminister Johann Schneider-Ammann den Menschen in der ganzen Schweiz, was Digitalisierung für sie und für unser ganzes Land konkret bedeutet - und welche Chancen sich ergeben. digitaltag.swiss

Linkdigitaltag.swiss
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Letzte Publikationen

Gestern im Fachgeschäft - Kolumne zum Thema Digitalisierung von Thomas Flatt

Gestern im Fachgeschäft

Gestern im Fachgeschäft: Ein neuer Fernseher soll es sein. Ein grosser, mit allem Drum und Dran. Und schön soll er auch noch sein. Und dann wäre dann noch eine gute Integration mit meiner Hi-Fi-Anlage ganz nett. Und zum Schluss soll das Ganze auch noch meiner Frau gefallen. Also nehmen wir uns einen Nachmittag frei und gehen ins Fachgeschäft. Dort erkläre ich all meine Wünsche, und wir diskutieren mit dem freundlichen Herrn, der uns berät. Eine kleine Soundprobe gefällig? Aber sicher doch! Ab ins Soundstudio, und wir dürfen uns alle möglichen Kombinationen von Digital Surround, Soundbar, Dolby, 5+1, 7+1 und was es alles sonst noch so faszinierendes gibt, anschauen, anhören und anfassen. Gekauft haben wir am Schluss natürlich nichts, die Marken und Labels habe ich mir aber genau gemerkt. Auf dem Nachhauseweg waren meine Frau und ich uns dann schnell einig, was es sein soll. Und als Digital Immigrant war mir natürlich klar, was zu tun war. Laptop starten und auf der Preissuchmaschine die günstigsten Angebote suchen. Hey Schatz, hier gibt es diesen Fernseher 20 Prozent billiger als im Laden – da müssen wir zuschlagen. Wirklich cool, das Internet.

 
Verwerflich – nicht?
 
Ja, die Geschichte kennen Sie vermutlich. Und schämen sollte ich mich. Die ganze Beratung umsonst und dann schnell online auf der günstigsten Website gekauft.
 
Gestern habe ich aber nicht nur einen neuen Fernseher gekauft. Gestern habe ich auch unsere Winterferien geplant. In der Schweiz wollen wir bleiben und mal wieder unsere schönen Berge geniessen. Reisebüros gibt es ja kaum noch welche, die sich da auskennen. Also ab auf Tripadvisor und mal schauen, was da so schönes angeboten wird. Das Engadin wäre ja nicht schlecht. Und wo gibt’s denn freie Zimmer? Ein weiterer Klick auf Booking.com lässt mich durch hunderte von Angeboten browsen. Ich kann mir die Zimmerkategorien anschauen, Beschreibungen lesen, Preise vergleichen. Alles schön strukturiert und mit einheitlichem User Interface. Nach ein paar weiteren Klicks habe ich unsere Zimmer dann gebucht. Sorgen, dass ich zu viel bezahlt habe, habe ich keine – schliesslich gibt es ja die Garantie, dass ich immer die besten Preise bekommen werde.
 
Der geneigte Leser weiss, worauf ich hinauswill. Denn in Kürze wird es noch besser. Ich werde mir nämlich sehr wohl auf Booking.com mein Hotel suchen. Anschliessend aber im Hotel anrufen und mir einen noch günstigeren Preis geben lassen. Der Hotelier spart ja dank dem Nationalratsentscheid von dieser Woche die Gebühren für Booking.com, und die teilen wir uns jetzt. Schliesslich zahlen die keine Mehrwertsteuer, da kann ich deren Dienst und deren Beratung als guter Schweizer auch ohne schlechtes Gewissen gratis konsumieren.
 
Ich möchte festhalten: Der erste Teil der Geschichte ist frei erfunden, da ich den Wert von Beratung schätze und auch bezahle. Ob ich beim zweiten Teil der Geschichte auch so diszipliniert sein werde, wird die Zukunft weisen. Dass Booking.com in der Schweiz keine Mehrwertsteuer zahlt, ist zwar wohl richtig. Wir Konsumenten zahlen allerdings immer Mehrwertsteuer auf dem Gesamtbetrag. In diesem Sinne geht dem Staat nichts verloren. Verloren geht den Hoteliers ein etwaiger Abzug der Vorsteuer, weshalb die Exponenten der Branche nicht müde werden, dies zu betonen.
 
Und sollte ein Anbieter eine marktbeherrschende Stellung haben und diese ausnützen, so haben wir dafür das Kartellgesetz und die Weko und müssen keine Speziallösungen zur Ausgrenzung von nichtschweizerischen Unternehmen im nationalen Parlament beschliessen. Hier teile ich ganz die Meinung des Bundesrates.
 
Auf die Gefahr, dass die digitale Ökonomie immer wie häufiger Mono- oder Oligopol Situationen schaffen wird, habe ich schon verschiedentlich hingewiesen. Die exorbitanten Marktbewertungen dieser Unternehmen sind auch nur dadurch begründbar, dass langfristig eine Monopol-Rente realisiert werden kann. In diesem Fall sind die Kartell- und Wettbewerbsbehörden gefordert und haben auch meine vollumfängliche Unterstützung.
 
Ich beobachte aber einen Trend, den es im Keime zu ersticken gilt. Das Parlament, angeführt von Lobbyisten der alteingesessenen Industrien, verbietet alles Neue und vor allen Dingen Fremde, das die eigene Pfründe gefährdet. Einer der letzten Höhepunkte in diesem Kontext war der Entscheid im Rahmen des Geldspielgesetzes, Internetsperren einzuführen. Gegen eine Lobby von Casinos und vor allen Dingen den Kantonen und der Sportförderung ist natürlich jegliches, liberales Gedankengut chancenlos. Als nächstes werden die Buchhändler eine Sperre von Amazon.com fordern oder die Lokalradios das Streamen von Musik oder ausländischen Radiosendern.
 
Gerade konnten wir lesen, dass die Schweiz laut dem WEF das wettbewerbsfähigste Land der Welt sei. Ein Parlament, das über Gesetze neue Handelshemmnisse aufbaut oder Industrien kurzfristig zu schützen versucht, da diese im internationalen Wettbewerb nicht mithalten können, ist einer solchen Schweiz nicht würdig.

Zukunft digitale Schweiz: Den Wandel gemeinsam gestalten

Eine neue Studie von economiesuisse, unterstützt durch den Think Tank W.I.R.E., präsentiert eine Auslegeordnung zur Digitalisierung und zeigt auf, welche drängenden Fragen und Themen die Schweiz prioritär diskutieren muss, um als Siegerin aus dem digitalen Wandel hervorzugehen. Die breit angelegte Studie ordnet die aktuellen Entwicklungen ein, analysiert Stärken und Schwächen der Schweiz, entwirft Szenarien für künftige Wachstumsfelder und bildet damit den Startschuss zu einer Reihe vertiefender Publikationen von economiesuisse zur digitalen Wirtschaft und den damit verbundenen politischen Rahmenbedingungen.

LinkMedienmitteilung von economiesuisse vom 22.08.2017
Link zur StudieZukunft digitale Schweiz: Den Wandel gemeinsam gestalten
PDF DownloadZukunft digitale Schweiz: Den Wandel gemeinsam gestalten
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