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Gesundheit

Mittels ICT zu neuen, vernetzten Angeboten im Gesundheitswesen
Die Digitalisierung und daraus resultierende Innovationen unterstützen in Zukunft die Verbesserung und Effizienzsteigerung in der Gesundheitsversorgung. Ein elektronischer Informationskreislauf von Aufnahme, Übermittlung, Verarbeitung und Interpretation von Gesundheitsdaten ermöglicht involvierten Gesundheitsdienstleistern mehr Transparenz zum Zustand des Patienten und den Behandlungsschritten. Damit wird die engere Vernetzung und Abstimmung der verschiedenen Leistungserbringer unterstützt. Die gesamtheitliche Betrachtung der Gesundheit eines Patienten erleichtert individuell abgestimmte Ansätze in der Prävention, bei der Diagnostik und dem Einsatz von Hilfsmitteln. Die Sammlung und Bereitstellung der Gesundheitsdaten in einem geschützten Patientendossier ist ein zentrales Element dieser Entwicklung.

Zum aktuellen Stand
Die Digitalisierung der Gesundheitsindustrie steht noch am Anfang. Obwohl der Umsatz mit digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich wächst, schlägt sich die Nutzung und der Einsatz von eHealth Lösungen noch nicht in der Breite nieder. Jetzt müssen innovative Lösungen mit einem hohen Nutzen entwickelt und implementiert werden, welche die Nutzer von den Vorteilen der konkreten Anwendung – zum Beispiel mittels eines vernetzten, elektronischen Patientendossiers – überzeugen.

"Es gibt noch viel Raum für digitale Lösungen, insbesondere im konkreten Einsatz"

Stand der Digitalisierung im Themenfeld GesundheitFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Gesundheit

01.01.201624.06.2017
digital.swiss, Duemmler Patrick A

Themenverantwortlicher
Dr. Patrick Dümmler

Cluster Manager, Health Tech Cluster Switzerland

Messgrössen


100% - 75% 74% - 45% 44% - 0%

Umsatzentwicklung von Digital Health Unternehmen oder entsprechender Unternehmenssparte im Vergleich zum Vorjahr.

Vorhandensein eines Geschäftsmodells für die elektronische Kollaboration im Gesundheitswesen in den Kantonen.

Anteil elektronischer Überweisungen und Verschreibungen bei Spitälern und Ärzte-Netzwerken

Net-Promoter-Score der Nutzung eines elektronischen Patientendossiers.

Umsatzentwicklung von Digital Health Unternehmen oder entsprechender Unternehmenssparte im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Messgrösse dient als Indikator für die Nachfrage nach Digital Health Produkten. Eine steigende Nachfrage nach Produkten oder Services im Segment Digital Health zeigt auf, ob sich die Branche weiterentwickelt und ein gutes Umfeld für Innovationen bietet. 

Berechnung: 40 Unternehmen im Digital Health Bereich wurden bezüglich ihrer Umsatzentwicklung befragt. Die Antworten wurden mittels einer linearen Skala umgerechnet: Ein Umsatzrückgang von mehr als 15% entspricht einer Zielerreichung von 0%; eine Umsatzerhöhung von mehr als 15% entspricht einer Zielerreichung von 100%. Keine Veränderung des Umsatzes (0%) entspricht 50% Zielerreichung. 

Ziel ist es, dass die Umsatzsteigerung bei allen befragten Unternehmen gegenüber dem Vorjahr deutlich positiv und damit über 50% liegt, wobei der Wert 100% bei einem durchschnittlichen Wachstum grösser als 15% erreicht wird.

Datenquelle: Befragte Unternehmen

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Vorhandensein eines Geschäftsmodells für die elektronische Kollaboration im Gesundheitswesen in den Kantonen.

Die Kantone müssen die Rahmenbedingungen für die Einführung von eHealth Leistungen sicherstellen, im Speziellen die Voraussetzungen für das ePatientendossier. Diese Messgrösse ist ein Indikator für den Umsetzungsgrad auf Kantonsebene.

Berechnung: Umfrage unter allen 26 Kantonen ob ein Geschäftsmodell für die elektronische Kollaboration zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen vorhanden ist (doppelt gewichtet) und ob es eine Umsetzung oder zumindest Entscheidung dazu gibt z.B. als eigenständige Lösung oder zusammen mit anderen Kantonen (einfach gewichtet). 

100% Zielerreichung bedeutet, dass alle Kantone in der Schweiz ein Geschäftsmodell für die elektronische Kollaboration im Gesundheitswesen definiert und dieses auch umgesetzt haben.

Datenquelle: Kantone direkt


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Anteil elektronischer Überweisungen und Verschreibungen bei Spitälern und Ärzte-Netzwerken

Elektronische Überweisungen und Verschreibungen ermöglichen eine Effizienzsteigerung und mehr Transparenz bei den Behandlungsschritten. Diese Messgrösse ist ein Indikator für den Grad der Nutzung eines digitalen Datenaustausches und integrierter Behandlungsprozesse. 

Berechnung: 

Umfrage unter grossen Ärzte-Netzwerken und den grössten Spitälern und Kliniknetzen der Schweiz (basierend auf der Klassifikation des BAG). Gemessen wird der Anteil der Überweisungen und Verschreibungen, die bereits elektronisch durchgeführt wird. Die Abfrage ist mit 5 Antwortklassen (in jeweils 20%-Schritten) erfolgt. In der Fragestellung wurde nicht unterschieden, ob es sich um externe oder interne Überweisungen sowie Verschreibungen handelt.  Für die Berechnung der Messgrösse wurden die Antwortklassen mit einer nicht-linearen Skala bewertet. Überweisungen und Verschreibungen wurden je hälftig gewichtet und von diesem Resultat dann der Durchschnitt errechnet.

Der Wert 100% der Messgrösse wird erreicht falls alle angefragten Spitäler und Ärztenetzwerke mindestens 80% der Überweisungen und Verschreibungen in elektronischer Form durchführen.

Datenquelle: Spitäler und Netzwerke 

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Net-Promoter-Score der Nutzung eines elektronischen Patientendossiers.

Das elektronische Patientendossier unterstützt die gesamtheitliche Betrachtung der Gesundheit eines Patienten. Es entscheiden jeweils die Patientinnen und Patienten, ob sie ein elektronisches Patientendossier nutzen wollen.  Der Net-Promoter-Score misst dessen Attraktivität und Akzeptanz bei der Schweizer Bevölkerung anhand der Rate der Weiterempfehlenden (Promoters). 

Berechnung: Die Ergebnisse resultieren aus der Bevölkerungsumfrage, die im Rahmen der Initiative digital.swiss durchgeführt wurde. Befragt wurden alle Teilnehmer unabhängig davon ob sie ein Patientendossier nutzen. Antworten wurden auf einer Skala von 1-5 (1=ja, unbedingt; 2=eher ja; 3=weder noch; 4=eher nein; 5=nein, sicher nicht) gemessen. Die Berechnung erfolgt gemäss Vorgabe des Net-Promoter-Scores (Promoters = Gruppe 1  minus Distractors = Gruppen  3+4+5). zur Umfrage

Ziel ist es, dass die Bevölkerung der Schweiz die Nutzung des Patientendossiers unbedingt weiterempfehlen würde. 

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative "digital.swiss"

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Anzahl Startups im Bereich Digital Health

Startups stehen für die Innovationskraft einer Branche. Deren Anzahl ist ein Indikator für neue Opportunitäten, um in Zukunft Umsätze im Bereich Digital Health zu machen. 

Berechnung: Auszählung von ICT Health Unternehmen, die auf der Plattform startups.ch eingetragen und nicht älter als fünf Jahre sind. Ergänzung mit Resultaten aus eigener Recherche. 

Dieser Indikator hat keinen Zielwert. Die jährliche Erhöhung der Anzahl Startups im Bereich Digital Health wird als positiv gewertet. Der Indikator fliesst nicht in den Gesamtscore des Themenfeldes ein. 

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Anteil Personen die ein elektronisches Patientendossier nutzen

Ein elektronische Patientendossier unterstützt die gesamtheitliche Betrachtung der Gesundheit eines Patienten. Es entscheiden jeweils die Patientinnen und Patienten, ob sie ein elektronisches Patientendossier nutzen wollen. Die Messgrösse ist ein Indikator für den Grad der Nutzung des Patientendossiers.

Berechnung: Die Ergebnisse resultieren aus der Bevölkerungsumfrage, die im Rahmen der Initiative digital.swiss durchgeführt wurde. Die Teilnehmer wurden dazu angefragt wie häufig sie selber ein elektronisches Patientendossier nutzen.  Antworten wurden auf einer Skala von 1-5 (1=regelmässig, 2=ab und zu; 3=selten; 4=nie; 5=weiss nicht; 6=keine Angabe) gemessen. Der Wert der Messgrösse summiert die Antworten von 1, 2 und 3. Aufgrund der offenen Fragestellung ist zu erwarten, dass ein Teil der Antworten sich auf das elektronische Krankenkassen-Dossiers bezieht. zur Umfrage

Ziel ist es, dass die gesamte Bevölkerung der Schweiz das Patientendossier nutzt. Der Indikator wird bereits im Themenfeld «Gesellschaft und Verhalten» berücksichtigt und fliesst deshalb nicht in den Score des Themenfeldes Gesundheit ein.

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative "digital.swiss"

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Weitere Indikatoren

Die nachfolgenden Zahlen basieren nicht zwingend auf wissenschaftlichen Erhebungsmethoden und haben keinen Einfluss auf den Stand der Digitalisierung der Schweiz in diesem Themenfeld.

Anzahl Startups im Bereich Digital Health

Startups stehen für die Innovationskraft einer Branche. Deren Anzahl ist ein Indikator für neue Opportunitäten, um in Zukunft Umsätze im Bereich Digital Health zu machen. 

Berechnung: Auszählung von ICT Health Unternehmen, die auf der Plattform startups.ch eingetragen und nicht älter als fünf Jahre sind. Ergänzung mit Resultaten aus eigener Recherche. 

Dieser Indikator hat keinen Zielwert. Die jährliche Erhöhung der Anzahl Startups im Bereich Digital Health wird als positiv gewertet. Der Indikator fliesst nicht in den Gesamtscore des Themenfeldes ein. 

35 Startups in Digital Health

Anteil Personen die ein elektronisches Patientendossier nutzen

Ein elektronische Patientendossier unterstützt die gesamtheitliche Betrachtung der Gesundheit eines Patienten. Es entscheiden jeweils die Patientinnen und Patienten, ob sie ein elektronisches Patientendossier nutzen wollen. Die Messgrösse ist ein Indikator für den Grad der Nutzung des Patientendossiers.

Berechnung: Die Ergebnisse resultieren aus der Bevölkerungsumfrage, die im Rahmen der Initiative digital.swiss durchgeführt wurde. Die Teilnehmer wurden dazu angefragt wie häufig sie selber ein elektronisches Patientendossier nutzen.  Antworten wurden auf einer Skala von 1-5 (1=regelmässig, 2=ab und zu; 3=selten; 4=nie; 5=weiss nicht; 6=keine Angabe) gemessen. Der Wert der Messgrösse summiert die Antworten von 1, 2 und 3. Aufgrund der offenen Fragestellung ist zu erwarten, dass ein Teil der Antworten sich auf das elektronische Krankenkassen-Dossiers bezieht. zur Umfrage

Ziel ist es, dass die gesamte Bevölkerung der Schweiz das Patientendossier nutzt. Der Indikator wird bereits im Themenfeld «Gesellschaft und Verhalten» berücksichtigt und fliesst deshalb nicht in den Score des Themenfeldes Gesundheit ein.

Datenquelle: Bevölkerungsumfrage im Rahmen der Initiative "digital.swiss"

10% of Swiss people already have used Electronic Health Records

Expertenteam

digital.swiss, Andy  Fischer  Medgate  Photo

Dr. med. Andy Fischer

CEO Medgate

digital.swiss, Gregor Emch

Gregor Emch

Experte Digital Health, Accenture AG

digital.swiss, Felber Herbert

Herbert Felber

Leitung ICT- PSP, Privatklinikgruppe Hirslanden

digital.swiss, Peter Fischer

Dr. Peter E. Fischer

Leiter Kompetenzzentrum Informationssicherheit, Hochschule Luzern

digital.swiss, Peter  Meyer

Dr. Peter Meyer

MIT Group

digital.swiss, Matthias  Sembach

Dr. Matthias Sembach

Leiter Open Innovation, Sanitas

digital.swiss, Thomann

Mario Thomann

CEO, ABILITY Switzerland AG

digital.swiss, Willhalm 00106598

René K. Willhalm

Leiter med. Prozesse, Universitätsspital Basel

Dialog


Aktuelle Projekte

Letzte Publikationen

Digital Index Switzerland 2016 - Road to RODI: A framework to drive Return On Digital Investment

Due to the growing importance of digitalization for consumers and companies in Switzerland, Google and Accenture decided to collaborate to ensure a holistic expert view on Swiss companies’ digital readiness. Based on publicly available information only, they investigated the digital maturity and mobile readiness for 100 of Switzerland’s biggest companies. This investigation revealed that, on average, Swiss companies do not prioritize digital initiatives applying outcome-based assessments of value creation potential and customer needs. Therefore, Accenture and Google created a framework based on cross-industry best practice examples that intends to support Switzerland’s companies in driving value creation through digital initiatives.

LinkDigital Index Switzerland 2016

Swiss eHealth Barometer zeigt den aktuellen Stand und die Entwicklung von eHealth in der Schweiz

Seit 2010 zeigt das Swiss eHealth Barometer jährlich den aktuellen Stand und die Entwicklung von eHealth in der Schweiz auf. Innerhalb der letzten zwölf Monate haben die elektronische Aufzeichnung von Gesundheitsdaten und der routinemässige interne Austausch solcher Daten zugenommen. 

Im Vorjahr zeigten die verschiedenen Indikatoren trotz verbreitetem Einsatz von IT im Gesundheitswesen noch eine wenig systematische Vernetzung von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Ärzteschaft oder Apotheken. Die Vernetzung innerhalb der eigenen Gesundheitsorganisation ist innerhalb der letzten zwölf Monate angestiegen. Am stärksten intern vernetzt sind dabei Spitäler und Ärztinnen und Ärzte. Der Empfang vom Daten von ausserhalb der eigenen Institution und der Austausch von Daten mit externen Akteuren findet dagegen weniger routinemässig statt und hat sich gegenüber dem Vorjahr nur wenig entwickelt.

Mehr Infos und Studienergebnisse auf infosocietydays.ch

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