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ICT-Wirtschaft

Die ICT-Wirtschaft floriert und hat noch Potenzial beim Export
Die ICT-Wirtschaft besteht wohl aus dem Berufsfeld (ICT-Mitarbeitende unabhängig von der Branche) sowie der Kernbranche. Während es beispielsweise bei der ICT-Branche einige Jahre dauerte, bis Sie wieder ihr Beschäftigungsniveau vom Höhepunkt der Dot-Com-Blase erreicht, so waren bereits anderthalb Jahre später wieder gleich viele ICT-Beschäftigte über alle Branchen zu verzeichnen. Das starke Binnenmarktgeschäft verdeckt jedoch, dass die Exportchancen teilweise noch ungenügend genutzt werden.

Zum aktuellen Stand
Die ICT-Wirtschaft ist sowohl bezüglich der Wertschöpfung als auch bezüglich der Beschäftigung ein Motor der Schweizer Wirtschaft (ausser die ICT-Teilbranche «ICT-Hardware und -Vertrieb». Als Querschnittstätigkeit kommt das Wachstum des ICT-Berufsfelds der gesamten Volkswirtschaft und damit allen Branchen zu Gute. 

«Die Prosperität der Schweiz hängt im Zuge der Digitalisierung entscheidend vom Wohlergehen der ICT-Wirtschaft ab; dies umfasst mehr als nur den ICT-Sektor und ermöglicht den Strukturwandel-bedingten Stellenverlust durch neue, gut bezahlte Stellen mehr als zu kompensieren.»

Stand der Digitalisierung im Themenfeld ICT-WirtschaftFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld ICT-Wirtschaft

15.03.201620.08.2017

Messgrössen


Bruttowertschöpfung

Beschäftigung IT-Dienstleistungen

Beschäftigung Telekommunikation

Beschäftigung ICT-Hardware und -Vertrieb

Beschäftigung ICT-Berufsfeld

ICT-Dienstleistungsexportneigung

Bruttowertschöpfung

Die Bruttowertschöpfung ist die zentrale ökonomische Kenngrösse zur Bestimmung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Branchen. Wenn die Digitalisierung als Chance genutzt werden soll, so ist es unabdingbar, dass die Branche selbst auch überdurchschnittlich stark wächst und Wachstumsimpulse an die nutzenden Branchen aussendet.

Berechnung: Die Veränderung der realen Bruttowertschöpfung über fünf Jahre wird für 50 Branchen bestimmt. Die Glättung vermindert erratische Sprünge der Messgrösse. Die Bruttowertschöpfung des ICT-Sektors wird in der Folge mit dem Schweizer Durchschnitt (akuter Handlungsbedarf) und dem 75%-Perzentil (Optimierungsbedarf) verglichen. Als Minimum und Maximum werden das 5%- bzw. das 95%-Perzentil verwendet, um sehr kleinen Branchen mit deutlich grössere Wachstumsveränderung weniger Gewicht einzuräumen.

Datenquelle:

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01.01.201620.08.2017
Beschäftigung IT-Dienstleistungen

Unabhängig von der Bruttowertschöpfung ist für die Bevölkerung die Zahl der Arbeitsplätze (in Stellenprozent, VZÄ) relevant. Nur wenn es gelingt, dass alle drei ICT-Teilbranchen (IT-Dienstleistungen, Telekommunikation, ICT-Hardware und -Vertrieb) starke Beschäftigungstreiber sind, werden die Potenziale der Digitalisierung genutzt.

Berechnung: Die Veränderung der Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten) über vier Jahre wird für 50 Branchen bestimmt. Die Glättung vermindert erratische Sprünge der Messgrösse. Die Beschäftigung der IT-Dienstleistungen wird in der Folge mit dem Schweizer Durchschnitt (akuter Handlungsbedarf) und dem 75%-Perzentil (Optimierungsbedarf) verglichen. Als Minimum und Maximum werden das 5%- bzw. das 95%-Perzentil verwendet, um sehr kleinen Branchen mit deutlich grössere Wachstumsveränderung weniger Gewicht einzuräumen. Die drei Beschäftigungsentwicklungen der Teilbranchen des ICT-Sektors tragen statt mit einem Viertel nur mit 8.33% zum Gesamtwert des Themenfelds bei.

Datenquelle:

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01.01.201420.08.2017
Beschäftigung Telekommunikation

Unabhängig von der Bruttowertschöpfung ist für die Bevölkerung die Zahl der Arbeitsplätze (in Stellenprozent, VZÄ) relevant. Nur wenn es gelingt, dass alle drei ICT-Teilbranchen (IT-Dienstleistungen, Telekommunikation, ICT-Hardware und -Vertrieb) starke Beschäftigungstreiber sind, werden die Potenziale der Digitalisierung genutzt.

Berechnung: Die Veränderung der Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) über vier Jahre wird für 83 Branchen bestimmt (Branchen mit weniger als 1'000 VZÄ werden dann aber nicht berücksichtigt). Die Glättung vermindert erratische Sprünge der Messgrösse. Die Beschäftigung der IT-Dienstleistungen wird in der Folge mit dem Schweizer Durchschnitt (akuter Handlungsbedarf) und dem 75%-Perzentil (Optimierungsbedarf) verglichen. Als Minimum und Maximum werden das 5%- bzw. das 95%-Perzentil verwendet, um sehr kleinen Branchen mit deutlich grössere Wachstumsveränderung weniger Gewicht einzuräumen. Die drei Beschäftigungsentwicklungen der Teilbranchen des ICT-Sektors tragen statt mit einem Viertel nur mit 8.33% zum Gesamtwert des Themenfelds bei.

Datenquelle:

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01.01.201420.08.2017
Beschäftigung ICT-Hardware und -Vertrieb

Unabhängig von der Bruttowertschöpfung ist für die Bevölkerung die Zahl der Arbeitsplätze (in Stellenprozent, VZÄ) relevant. Nur wenn es gelingt, dass alle drei ICT-Teilbranchen (IT-Dienstleistungen, Telekommunikation, ICT-Hardware und -Vertrieb) starke Beschäftigungstreiber sind, werden die Potenziale der Digitalisierung genutzt.

Berechnung: Die Veränderung der Beschäftigung in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) über vier Jahre wird für 83 Branchen bestimmt (Branchen mit weniger als 1'000 VZÄ werden dann aber nicht berücksichtigt). Die Glättung vermindert erratische Sprünge der Messgrösse. Die Beschäftigung der IT-Dienstleistungen wird in der Folge mit dem Schweizer Durchschnitt (akuter Handlungsbedarf) und dem 75%-Perzentil (Optimierungsbedarf) verglichen. Als Minimum und Maximum werden das 5%- bzw. das 95%-Perzentil verwendet, um sehr kleinen Branchen mit deutlich grössere Wachstumsveränderung weniger Gewicht einzuräumen. Die drei Beschäftigungsentwicklungen der Teilbranchen des ICT-Sektors tragen statt mit einem Viertel nur mit 8.33% zum Gesamtwert des Themenfelds bei.

Datenquelle:

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01.01.201420.08.2017
Beschäftigung ICT-Berufsfeld

Unabhängig von der Bruttowertschöpfung ist für die Bevölkerung die Zahl der Arbeitsplätze (in Stellenprozent, VZÄ) relevant. Neben den Beschäftigten im ICT-Sektor generiert die Digitalisierung vor allem auch Arbeitsplätze in allen übrigen Branchen aus, da die ICT als Querschnittsthema überall relevant ist. Der Arbeitsmarkt Schweiz profitiert somit nur von der Digitalisierung, wenn es gelingt, dass die Zahl der ICT-Beschäftigten stets stark wächst. Dies erlaubt erst den Arbeitsplatzabbau durch die Effizienzsteigerungen infolge der Digitalisierung in anderen Berufsgruppen zu kompensieren.

Berechnung: Die Veränderung der Beschäftigung über fünf Jahre wird für 40 Berufsgruppen bestimmt (Berufsgruppe mit weniger als 10'000 Beschäftigten werden dann aber aus statistischen Gründen nicht berücksichtigt). Die Glättung vermindert erratische Sprünge der Messgrösse. Die Beschäftigung der IT-Dienstleistungen wird in der Folge mit dem Schweizer Durchschnitt (akuter Handlungsbedarf) und dem 75%-Perzentil (Optimierungsbedarf) verglichen. Als Minimum und Maximum werden das 5%- bzw. das 95%-Perzentil verwendet, um kleinen Berufsgruppen mit deutlich grössere Wachstumsveränderung weniger Gewicht einzuräumen.

Datenquelle:

  • BFS SAKE, Definition des Berufsfelds gemäss ILO / OECD
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01.01.201520.08.2017
ICT-Dienstleistungsexportneigung

Will die Schweiz die Digitalisierung aktiv gestalten, so muss sie sich dem internationalen Wettbewerb stellen und bestehen können. Als Gradmesser hierzu dienen die ICT-Dienstleistungsexporte. Gelingt es deutlich überdurchschnittlich (im Vergleich zum Wertschöpfungsanteil an den Dienstleistungsbranchen) zu exportieren, so erhöhen sich die Chancen langfristig Arbeitsplätze und Wohlstand in der Schweiz zu sichern.

Berechnung: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhebt die Dienstleistungsexporte, wobei die Branche unerheblich ist. Dies bedeutet, dass z.B. auch ICT-Dienstleistungsexporte von Banken (typischerweise an ihre Tochterunternehmen im Ausland) auch berücksichtigt sind. 

Um diese absolute Zahl ins Verhältnis setzen zu können, wird die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (VGR) herangezogen. Dabei wird als Referenz der Anteil des ICT-Sektors an der Bruttowertschöpfung der Dienstleistungsbranchen verwendet. Als akuter Handlungsbedarf wird ein tieferer Dienstleistungsexportanteil als Anteil an den Dienstleistungswertschöpfung verstanden, da die Exporte der ICT-Branche und der Nicht-ICT-Branche gezählt werden. Der Optimierungsbedarf wird bei einem doppelt so hohen Dienstleistungsexportanteil festgelegt. Als Zielwert wird gar ein dreimal so hoher Dienstleistungsexportanteil verwendet, da dies mit der Beschäftigungssituation des ICT-Berufsfelds (1/3 im ICT-Sektor, 2/3 in allen anderen Branchen) korrespondiert.

Datenquelle:

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01.01.200020.08.2017

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digital.swiss, Andreas  Kaelin Neu

Andreas Kaelin

Geschäftsführer - ICTswitzerland
Präsident - ICT-Berufsbildung Schweiz

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