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Industrie 4.0

Industrie 4.0 als die vierte industrielle Revolution
Der Begriff Industrie 4.0 steht für die vierte industrielle Revolution, einer neuen Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an den zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung eines Produkts an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschliesslich der damit verbundenen Dienstleistungen.
Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Durch die Verbindung von Menschen, Objekten und Systemen entstehen dynamische, echtzeitoptimierte und selbst organisierende, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke, die sich nach unterschiedlichen Kriterien wie bspw. Kosten, Verfügbarkeit und Ressourcenverbrauch optimieren lassen. 

Zum aktuellen Stand
Die Umsetzung von „Industrie 4.0“ befindet sich noch in einer frühen Phase der Entwicklung, wobei das Interesse am Thema in den letzten 12 Monaten stark zugenommen hat. Die Unternehmen setzen sich vermehrt mit dem Thema auseinander oder werden durch zahlreiche Veranstaltungen zum Thema sensibilisiert. Die nötigen Technologien sind grundsätzlich vorhanden und erste Projekte können rasch umgesetzt werden. Um jedoch das gesamte Potential von Industrie 4.0 auszuschöpfen, ist eine strategische Herangehensweise unerlässlich. Der Ansatz, unternehmensspezifische Anwendungsfälle (Use Cases) zu erarbeiten und zu implementieren, stellt die geeignete Vorgehensweise für den digitalen Wandel dar. Die Use Cases erlauben eine angepasste Vorgehensweise in erfolgversprechenden Themenfeldern: Prozesse entlang der Wertschöpfungskette (Supply Chain),  Flexibilisierung und Optimierung von Fertigungsprozessen, Automation und Robotik, Logistik, Assistenzsysteme in Montage, Inbetriebnahme und Service, Produktionskonzepte, Wartungsmodelle, erweiterte und neue Geschäftsmodelle, Digitalisierung entlang des Lebenszyklus, Datenaustausch zwischen Engineering, Produktion und Service sowie viele Weitere.
Die Unternehmen sind angehalten sich weiterhin dem Thema „Industrie 4.0“ mit Neugierde und Offenheit zu stellen. Die digitale Transformation wird passieren. In den Projekten werden neue Kompetenzen benötigt, die über eine Zusammenarbeit mit Partnern oder durch neue Mitarbeitende bzw. Weiterbildung geschaffen werden müssen. Die Organisation und die Businessprozesse müssen angepasst werden, insbesondere weil die technische ICT eine immer grössere Bedeutung erhalten wird. Damit wird bei solchen Projekten ein geeignetes „Change Management“ erfolgsentscheidend sein.

"Industrie 4.0 braucht eine Strategie. Zur Umsetzung eignet sich die Erarbeitung und Implementierung von unternehmensspezifischen Use Cases."

Stand der Digitalisierung im Themenfeld Industrie 4.0Fortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Industrie 4.0

01.01.201624.06.2017
digital.swiss, Robert  Rudolph

Themenverantwortlicher
Robert Rudolph

Swissmem

Messgrössen


100% - 75% 74% - 45% 44% - 0%

Anteil der Unternehmen, die auf ihrer Website «Industrie 4.0» thematisieren.

Durchdringungsgrad der Wirtschaft mit Industrie 4.0-Projekten.

Maturitätsgrad von Veranstaltungen zum Thema "Industrie 4.0"

Anwendung von RFID in Unternehmen für Personen- bzw. Produktidentifikation oder Produktverfolgung

Anteil der Unternehmen, die auf ihrer Website «Industrie 4.0» thematisieren.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Industrie 4.0 ist für Unternehmen essentiell, um die digitale Transformation wettbewerbsfähig zu meistern. Inwiefern das Thema innerhalb von Organisationen aktiv diskutiert und nach aussen kommuniziert wird, ist ein Indikator für eine bewusste Umsetzung von Industrie 4.0. 

Berechnung: Webseiten von 185 Unternehmen, zufällig aus der Swissmem-Mitgliederliste ausgewählt, werden auf festgelegte Begriffe zum Thema "Industrie 4.0" durchsucht. Die Messgrösse sagt aus, bei welchem Anteil an durchsuchten Webseiten mindestens ein Begriff aufgeführt wurde. Diese Messgösse fliesst mit einer Gewichtung von 10% in den Themenscore ein, weil Unternehmen, die das Konzept „Industrie 4.0“ anwenden, üblicherweise gegen aussen eher den durch „Industrie 4.0“-Projekte erreichten Kundennutzen kommunizieren und weniger das Thema „Industrie 4.0“ selbst. 

Ziel ist, dass bei allen geprüften Unternehmen Industrie 4.0 auf deren Website thematisiert wird. 

Datenquelle: Swissmem-Mitgliederliste und die Webseiten der ausgewählten Unternehmen. 

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Durchdringungsgrad der Wirtschaft mit Industrie 4.0-Projekten.

Industrie 4.0 entsteht in Unternehmen. Daher ist der Umsetzungsgrad von Industrie 4.0-Projekten innerhalb von Organisationen ein direkter Indikator über den aktuellen Stand der Industrie 4.0. 

Berechnung: Vom 10.12.2015 bis 22.01.2016 wurde über die Plattform www.industrie2025.ch eine Umfrage durchgeführt. Die Umfrageergebnisse wurden mit der Messgrösse Bekanntheitsgrad multipliziert. Die Messgrösse gibt demnach an, welcher Anteil an Unternehmen die das Thema Industrie 4.0 auf ihrer Website kommunizieren, ein "Industrie 4.0"-Projekt in Planung, in Umsetzung oder bereits umgesetzt zu haben. Die Messgrösse fliesst mit einer Gewichtung von 35% in den Themenscore ein. 

Ziel ist es, dass alle befragten Unternehmen ein "Industrie 4.0"-Projekt bereits umgesetzt haben.

Datenquelle: Umfrage auf der Website von Swissmem

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Maturitätsgrad von Veranstaltungen zum Thema "Industrie 4.0"

Die Beurteilung der Veranstaltungen im Hinblick auf ihre Maturität, ist ein Indikator wie weit das Thema "Industrie 4.0" fortgeschritten ist. 

Berechnung: Aus einer Liste von Veranstaltungen zum Thema "Industrie 4.0" wird eine Zufallsstichprobe von 20 gezogen, welche anschliessend fünf vordefinierten Maturitätsstufen zugeteilt wird. Die Maturitätsstufen sind grob: 1. Allgemeine Themen, 2. Anwendungen, 3. Teilaspekte und Technologien zu Industrie 4.0, 4. Umsetzung in Unternehmen und Wertschöpfungsketten, 5. Ergebnisse aus der Nutzung von Industrie 4.0. Diese Messgrösse fliesst mit einem Gewicht von 45% in den Themenscore ein. 

Ziel ist es, dass alle geprüften Veranstaltungen den höchsten Maturitätsgrad im Thema "Industrie 4.0" (Stufe 5) erreicht haben.

Datenquelle: Suchmaschinen Google, Yahoo etc. 

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Anwendung von RFID in Unternehmen für Personen- bzw. Produktidentifikation oder Produktverfolgung

RFID (sowie andere Optionen zur Produktidentifikation- und -verfolgung, wie auch Personenidentifikation) ist ein wichtiger Baustein bei "Industrie 4.0"-Projekten, vor allem entlang der horizontalen Wertschöpfungskette.

Berechnung: Die Daten werden jährlich über die Konjunkturforschungsstelle ETH Zürich erhoben. Die Messgrösse wird über den Anteil an Unternehmen ermittelt welche RFID verwenden und diesen Punkt in der Umfrage mit Ja beantworten. Diese Messgrösse fliesst mit einem Gewicht von 10% in den Themenscore ein, weil RFID nur eine von mehreren Technologien zur Implementierung von Industrie 4.0 Use Cases darstellt. 

Ziel ist es, dass alle befragten Unternehmen die RFID-Technologie einsetzen.

Datenquelle: Konjunkturforschungsstelle ETH Zürich

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Expertenteam

digital.swiss, Philip  Hauri 01

Philip Hauri

Ressortleiter Innovation, Swissmem

digital.swiss, René  Brugger

René Brugger

Präsident SwissT.net

digital.swiss, Foto  Grasser  Christian

Christian Grasser

Geschäftsführer, asut

digital.swiss, Foto  Fw 1

Florian Wiesmann

Senior Consultant,  Zellweger Management Consultants AG

digital.swiss, Stephane  Pique

Stéphane Piqué

Digital Transformation Senior Manager, Accenture

Dialog


Jeder hat es, jeder macht es, doch was genau?

Thomas Mayer, zuletzt diskutiert am 0 Kommentare

Aktuelle Projekte

Das vernetzte Schliesssystem der Zukunft

Wie sieht die Business-Plattform für Zutrittslösungen im Zeitalter von Internet of Things (IoT) aus? Zühlke hat dorma+kaba bei der Entwicklung der Plattform exivo von A bis Z begleitet. Mit exivo nutzt dorma+kaba als eine der Ersten in ihrem Markt die Chancen, die sich aus der Vernetzung von Maschinen, Herstellern und Kunden ergeben. Dank «Access Control as a Service» geht das Unternehmen mit Partnern und Anwendern eine neue, langfristige Kundenbeziehung ein.

Die Zutrittskontrolle neu erfinden
Wer darf rein? Wer nur bedingt? Wer nicht mehr? Unternehmen, die Gebäude und Know-how sichern wollen, brauchen zuverlässige Zutrittslösungen. dorma+kaba ist eine weltweit führende Anbieterin von Sicherheits- und Zutrittslösungen. Mit der neuen Business-Plattform exivo will das Unternehmen einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft gehen: vom Produkthersteller zum digitalen Service-Provider.

Dank «exivo» können Fachpartner digitale Zutrittssysteme planen, verkaufen, installieren und warten. Anwender können ihr System einfach betreiben und überwachen, indem sie beispielsweise selber Zutrittsrechte dynamisch vergeben. Zühlke begleitet dorma+kaba mit allen Kompetenzen, die für ein erfolgreiches IoT-Projekt nötig sind: Innovations-Know-how, Business-Expertise, Engineering-Kompetenz, User Experience Design und agiles Projektmanagement.

Sichere und intuitive Plattform
Mehr als 16.000 Mitarbeitende weltweit, jahrelange Erfahrung, starke Orientierung am Kunden: dorma+kaba ist eine weltweit führende Anbieterin von Sicherheits- und Zutrittslösungen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Sicherheitstechnik, Schliesstechnik, Schliesssysteme und Zutrittskontrolle tätig. Die exivo Weblösung basiert vollständig auf der Cloud von Swisscom. Kunden und Endanwender beziehen die gewünschte Funktionalität als Dienstleistung («Access Control as a Service»).

Zwei User-Gruppen, zwei Anforderungen: Für Fachpartner ist exivo das einfache Planungs- und Supporttool, mit dem sie Systeme für KMUs anbieten. Für Anwender ist exivo das digitale Schliesssystem, mit dem sie ihre Gebäudesicherheit verwalten. Selbständig und ohne die Unterstützung von Spezialisten vergeben sie Zutrittsrechte oder löschen diese wieder. Für Zühlke war der Anspruch somit klar: Die IoT-Plattform muss dabei den höchsten Sicherheitsanforderungen genügen aber trotzdem völlig intuitiv in der Bedienung sein.

Mit integrierter IoT-Expertise zur Lösung
Damit IoT-Projekte gelingen, ist Team-Arbeit zentral. Zühlke hat den gesamten Innovationsprozess von exivo begleitet. Von der Ideenfindung bis zur Realisierung.

Das Resultat ist die exivo-Plattform: Einfach, übersichtlich und doch mächtig. Fachpartner können Zutrittssysteme einfach planen, konfigurieren, bestellen und Installieren. Anwender können Zutrittsrechte bequem vergeben oder mit Zusatzfunktionen Service und Unterhalt bestellen.

Entscheidend für den Projekterfolg sind die agile Vorgehensweise und der enge Austausch zwischen dorma+kaba, Swisscom und Zühlke. Die effiziente Umsetzung wird von interdisziplinären Teams und der Projektleitung von Zühlke sichergestellt. Experten aus den Bereichen Business-Innovation, Software-Engineering und User Experience inklusive Usability, Prototyping und Testing sowie Visual und Interaction Design ziehen an einem Strang. Unabhängig davon, ob sie vor Ort oder verteilt arbeiten.

LinkSuccess Story|www.zuehlke.com
VideoSuccess Story|www.youtube.com
DownloadSuccess Story|PDF

IoT mit LoRa www.loriot.io

Loriot.io services and software enable you to operate large scale Internet of Things (IoT) networks based on the LoRaWan technology.

Our geographically distributed LoRaWan cloud is providing low-latency access to your gateways, back-ends and users world-wide. Since 2015, it has been delivering convincing, responsive IoT proof-of-concept (POC) projects for our customers in more than 65 countries. It has significantly reduced their development effort and shortened time to market.

For IoT network deployment, our software is available as a managed or unmanaged service on our infrastructure, or can be licensed for your private cloud or bare metal servers.

LinkIoT Internet of Things LoRa
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Letzte Publikationen

Internet der Dinge - Stand der Dinge, Trends und Entwicklungen im Schweizer Markt

Internet der Dinge - Stand der Dinge, Trends und Entwicklungen im Schweizer Markt
Wie das Internet der Dinge die Businesswelt und Unternehmens-ICT verändert

In diesem Dokument werden die wichtigsten Erkenntnisse aus der MSM Research-Studie zum Thema „Internet der Dinge in der Schweiz“ zusammengefasst und es wird aufgezeigt, wie die Walter Meier (Klima Schweiz) AG die Vorteile von IoT nutzt.

Bis 2020 sollen in der Schweiz mehr als 66 Millionen Dinge miteinander verbunden sein und bereits heute bietet das Internet der Dinge zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Zeit also für eine Bestandsaufnahme.

Im Auftrag von Swisscom hat das Beratungshaus MSM Research die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie „Internet der Dinge - Stand der Dinge, Trends und Entwicklungen im Schweizer Markt“ zusammengefasst. Nebst einer Definition des Begriffs „Internet der Dinge“, wird im Dokument auf die aktuelle Situation im Schweizer Markt, Trends sowie Herausforderungen eingegangen.

Zusätzlich erklärt Thomas Grolp, Leiter Internet und Intranet der Walter Meier (Klima Schweiz) AG, wieso und wie die Walter Meier AG IoT-Aktivitäten mit der Vernetzung von Wärmepumpen startete.

Internet des objets: état des lieux, tendances et évolutions sur le marché suisse 
Comment l’Internet des objets change le monde des affaires et les TIC de l’entreprise

Ce document compile les principaux résultats de l’étude de MSM Research sur le thème «L’Internet des objets en Suisse» et montre comment l’entreprise Walter Meier AG exploite les avantages de l’IoT.

En Suisse, il est prévu que d’ici 2020, plus de 66 millions d’objets soient interconnectés. Mais aujourd’hui déjà, l’Internet des objets offre de nombreuses opportunités d’application. Il est ainsi temps de faire l’état des lieux.

Mandatée par Swisscom, l’agence de consultants MSM Research a compilé les informations essentielles contenues dans l’étude «Internet des objets: état des lieux, tendances et évolutions sur le marché suisse». Le document ne s’attèle pas seulement à définir le concept de l'«Internet des objets», il décrit aussi la situation actuelle sur le marché suisse, les tendances qui se dessinent et les défis qui seront à relever.

Thomas Grolp, responsable Internet et Intranet de Walter Meier (Klima Schweiz) AG, explique également pourquoi et comment la société Walter Meier (Klima Schweiz) AG a lancé des activités IoT en connectant ses pompes à chaleur.

Link zur StudieInternet der Dinge
Link zur Studie (fr)Internet des objets

Ein Video erklärt Industrie 4.0

Industrie 4.0 kurz in einem Video erklärt! 

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