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Ich habe eine Idee zum Thema «Mobilität», die ich gerne teilen möchte.

Intro

Mobilität

Für das Themenfeld Mobilität ist im Herbst 2017 eine Revision geplant. Die vorhandenen Messgrössen werden überprüft und überarbeitet. Die aktuellen Indikatoren bilden den Stand des Themenfeldes nur unzureichend ab. 

Eine bedürfnisgerechte Mobilität ist ein wichtiger Aspekt der individuellen Lebensqualität und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. 
Wirtschaft und Bevölkerung sind auf zuverlässige und effizient funktionierende Mobilitätsangebote angewiesen. Um die steigende Mobilitätsnachfrage zu befriedigen, muss das Verkehrsnetz ausgebaut und laufend unterhalten werden. Durch die intelligente Steuerung der Mobilität sowie der effizienten Vernetzung aller vorhandenen Mobilitätsangebote leistet ICT einen wichtigen Beitrag zur besseren Auslastung der Infrastrukturkapazität und besseren Befriedigung der Mobilitätsbedürfnisse. 

Zum aktuellen Stand:
Die digitale Entwicklung verändert alle Aspekte der Mobilität: Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeuge werden intelligent. Das Nutzungsverhalten passt sich den technologischen Möglichkeiten an. Die Digitalisierung der Mobilität ist bereits weit fortgeschritten - allerdings lässt sich der Fortschritt noch ungenügend in Zahlen abbilden, obwohl vor allem die digitale Mobilität auf der Strasse ein hohes Innovationstempo aufzeigt. Ein neuer Indikator soll dazu mehr Klarheit bringen. Auch die Eisenbahn verabschiedet sich zusehends vom industriellen Zeitalter. Eine zukunftsfähige Bahn muss digital sein, um im intermodalen Wettbewerb um Kunden bestehen zu können. Im Luftverkehr ist das Nutzungsverhalten hingegen noch wenig digitalisiert, obwohl die Branche unter grossen Effizienzdruck steht.

«Die Mobilität wird in ihrer ganzen Breite von der Digitalisierung erfasst. Die Messbarkeit des Digitalisierungsfortschritts ist jedoch noch ungenügend.» 

Stand der Digitalisierung im Themenfeld MobilitätFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Mobilität

15.03.201621.11.2017
digital.swiss, Kurt  Lanz  Neu

Themenverantwortlicher

Kurt Lanz 

Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Infrastruktur, Energie und Umwelt
economiesuisse

Messgrössen


Luft - Check-in-Modus bei Flugreisen

Schiene - Digitalisierung des Bahnverkehrs

Strasse - Digitalisierung der Nutzung im Strassenverkehr

Luft - Check-in-Modus bei Flugreisen

Die Digitalisierung verändert das Nutzungsverhalten im Mobilitätsbereich, so auch im Flugverkehr. Ein Flug kann heute bequem von Zuhause aus online gebucht werden. Auch der Check-in-Prozess verlagert sich zusehends vom Offline-Schalter am Flughafen zum Web-Check-in. Dies ist effizient, sowohl für den Anbieter als auch den Kunden. Der Anbieter kann den Check-in-Prozess kostengünstiger gestalten während der Kunde seine Präferenzen online direkt angeben kann.

Berechnung: Gemessen wird der Anteil an online Check-ins im Verhältnis zu allen anderen Check-in-Methoden (Schalter, Automat, Andere). Ziel ist es, dass alle (=100%) Check-ins online durchgeführt werden. 

Akuter Handlungsbedarf besteht, solange nicht mindestens ein Drittel der Check-ins per Web oder Mobile erfolgen. Von einem Optimierungsbedarf wird ausgegangen, wenn mindestens Zwei-Drittel Check-ins online durchgeführt werden.

Datenquelle: 

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01.01.201021.11.2017
Schiene - Digitalisierung des Bahnverkehrs

Auch im Mobilitätsbereich sind ICT-Infrastrukturen das Backbone der Digitalisierung. Dieser Indikator betrachtet drei Aspekte:

  1. Die Abdeckung des Bahnnetzes mit dem European Train Control System (ETCS) ist eine wichtige Voraussetzung für den sicheren, grenzüberschreitenden, pünktlichen Zugverkehr und erlaubt weitere Kapazitätssteigerungen der Schieneninfrastruktur dank intelligenterer Nutzung.
  2. Das Nutzungsverhalten im Mobilitätsbereich verändert sich durch den Kauf von Bahnbilletts über das Internet sowie Apps, die in naher Zukunft als verkehrsträgerübergreifende Mobilitätsplattform zur Organisation der individuellen Tür-zu-Tür-Mobilität dienen werden.
  3. Eine zuverlässige Verbindungsqualität in Zügen ist eine wichtige Voraussetzung für mobiles Arbeiten und für ein angenehmes Reiseerlebnis.

Berechnung: 

  1. Anteil des Streckennetzes der SBB, welcher mit ETCS (Level 1 oder 2) ausgerüstet ist  -  Ziel ist es, dass das gesamte Streckennetz der SBB mit ETCS ausgerüstet ist.
    Akuter Handlungsbedarf besteht, solange nicht mindestens ein Drittel des Streckennetzes mit ETCS ausgerüstet ist. Sind Zwei-Drittel ausgerüstet wird von Optimierungsbedarf ausgegangen.
  2. Anteil der in der Selbstbedienung gekauften Billette und Abonnemente – Ziel der SBB ist in den nächsten 10 Jahren eine Selbstbedingungsquote von über 90% zu erreichen.
    Akuter Handlungsbedarf besteht, solange nicht mindestens ein Drittel der Billette und Abonnemente in der Selbstbedienung gekauften werden. Sind es Zwei-Drittel wird von Optimierungsbedarf ausgegangen.
  3. Verfügbarkeit von mobilem Internet, kalkuliert aus zwei Subindikatoren: Verbindungsqualität gemäss Connect-Studie 2016 und Anteil an SBB Wagen, die mit Repeatern ausgerüstet sind. Ziel ist, dass alle Wagen mit einem Repeater oder mit funktional ähnlichen Technologien ausgerüstet sind, die eine hohe Verbindungsqualität gewährleisten.
    Akuter Handlungsbedarf besteht, solange nicht mindestens ein Drittel der Wagen mit mobilem Internet in einer hohen Qualität ausgerüstet sind. Sind Zwei-Drittel der SBB Wagen ausgerüstet, wird von Optimierungsbedarf ausgegangen.

Alle drei Aspekte werden gleich gewichtet. 

Datenquelle: 

SBB und Netzstudie Connect 2016

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01.01.201421.11.2017
Strasse - Digitalisierung der Nutzung im Strassenverkehr

Der Indikator Strasse wird überarbeitet.

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Expertenteam

digital.swiss, Nico  Lalli

Nico Lalli

Senior Project Leader Public Affairs
Flughafen Zürich

digital.swiss, Stephan  Osterwald

Stephan Osterwald

Leiter Verkehrsökonomie, Statistik, Forschungszusammenarbeit
SBB AG

Dialog


Weitere Messgrössen für ein starkes Fundament

Jean-François Schnyder, zuletzt diskutiert am 0 Kommentare

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