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Intro

Wirtschaftssektoren

Digitale Strategien, neue Services und Produkte, sowie optimierte Prozesse als Erfolgsfaktoren für Schweizer Unternehmen in unterschiedlichen Wirtschaftssektoren
Mit neuen digitalen Technologien und Dienstleistungen, können einfache Produktportfolios in zu intelligenten Produkte und "kundenspezifischen Lösungen" erweitert weiterentwickelt werden. Produkte und Dienstleistungen werden die Schnittstelle zu Kunden, die nicht mehr allein am point of sale existiert – sondern die ganze Zeit und überall. Die digitale Transformation der internen Prozesse erlaubt nicht nur neue Innovationen, sie ermöglicht dem Unternehmen auch schlanker, produktiver und kosteneffizienter zu werden. Erhöhte Verfügbarkeit von digitalen Informationen können Unternehmen transparenter und agiler werden lassen. Um im Zeitalter der Digitalisierung einen Schritt voraus zu sein, gilt es darüber hinaus Konvergenzen zu nutzen und digitale Möglichkeiten auszuschöpfen. Alle Wirtschaftssektoren gelten heute als digital bestreitbar, wobei die Ausprägung der Digitalisierungsmöglichkeiten stark variiert. Die digitale Positionierung von Unternehmen in den einzelnen Wirtschaftssektoren ist nicht nur eine Frage des modernen Auftritts, sondern auch ein wichtiger Wegweiser für die Zukunft.

Zum aktuellen Stand
Die Aufschlüsselung des Grades der Digitalisierung auf einzelne Wirtschaftsbereiche ist ein Novum in der öffentlichen Publikation. Die zugrundeliegenden Daten der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH wurden im Jahr 2015 zum ersten Mal in dieser Form erfasst und für vorliegende Auswertung verwendet. Es ist geplant diese Messungen regelmässig alle zwei Jahre zu wiederholen. Zusätzlich wird zudem der Digital Index von Accenture zur weiteren Beurteilung der Entwicklung beigezogen.

"Die Auswertungen zeigen deutlich, dass in etlichen Branchen noch viel Digitalisierungspotential vorhanden ist."

Stand der Digitalisierung im Themenfeld WirtschaftssektorenFortschritt der Digitalisierung im Themenfeld Wirtschaftssektoren

01.01.201624.06.2017
digital.swiss, Kurt  Lanz  Neu

Kurt Lanz

Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Infrastruktur, Energie und Umwelt
Economiesuisse

Messgrössen


100% - 75% 74% - 45% 44% - 0%

Verbreitung von ICT

Nutzung von ICT

Investitionen in ICT

Digitaler Reifegrad der Wirtschaftssektoren

Verbreitung von ICT

Informations- und Kommunikationstechnologien sind in den meisten Wirtschaftszweigen zu einem alltäglichen Werkzeug geworden und haben dabei die Arbeitsorganisation in den Unternehmen grundsätzlich verändert. Eine optimale ICT-Infrastruktur ist die Grundlage für die Zukunft aller Wirtschaftssektoren in einem zunehmend digitalisierten Umfeld.

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der Unternehmen, die eine bestimmte Technologie eingeführt haben. Ziel ist es, dass in allen betrieblichen Unternehmungen ICT-Infrastruktur-Komponenten eingesetzt werden.

Die Auswertungen und Berechnungen wurden in unterschiedlichen Wirtschaftssektoren durchgeführt, um einen Vergleich der Digitalisierung in den unterschiedlichen Sektoren aufzuzeigen: Auswertung nach Branche

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Nutzung von ICT

Die Nutzung von ICT zur Unterstützung betrieblicher Unternehmungen ist ein erfolgsbestimmender Faktor. Dieser Wert gibt Aufschluss über den Zugang von Beschäftigten zu digitalen Technologien. Untersucht wird dabei die Verbreitung von IT-Software für betriebliche Prozesse.

Berechnung: Gemessen wird die Verbreitung von IT-Software für betriebliche Prozesse. Ziel ist es, dass für alle betrieblichen Unternehmungen IT-Software eingesetzt wird.

Die Auswertungen und Berechnungen wurden in unterschiedlichen Wirtschaftssektoren durchgeführt, um einen Vergleich der Digitalisierung in den unterschiedlichen Sektoren aufzuzeigen: Auswertung nach Branche

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Investitionen in ICT

Investitionen in digitale Technologien sind Ausdruck für die Entwicklungsdynamik und die Bedeutung von ICT für die Unternehmen. Dieser Indikator zeigt die Bedeutung von ICT-Investitionen in den verschiedenen Branchen auf.  

Berechnung: Gemessen wird der Anteil der ICT-Investitionen an den Gesamtinvestitionen und das Verhältnis zum grössten Investitions-Anteil der Unternehmungen. Ziel ist es, dass in allen betrieblichen Unternehmungen in ICT investiert wird. 

Die Auswertungen und Berechnungen wurden in unterschiedlichen Wirtschaftssektoren durchgeführt, um einen Vergleich der Digitalisierung in den unterschiedlichen Sektoren aufzuzeigen: Auswertung nach Branche

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Digitaler Reifegrad der Wirtschaftssektoren

Mit steigendem Bewusstsein für die Notwendigkeit der digitalen Transformation dient dieser Indikator als Massstab in einem neuen und dynamischen Marktumfeld, beurteilt digitale Performance aus einer Aussenperspektive auf Unternehmen und ermöglicht die Digitalisierung in allen Branchen zu vergleichen.

Berechnung: Eine Anzahl Schweizer Unternehmen wurde ausgewählt, um den Fortschritt entlang ihrer digitalen Agenda zu beurteilen. Industrien werden in den vier Kategorien "plan", "sell", "make" und "manage" auf ihre Fähigkeit untersucht, digitale Mittel zur Leistungssteigerung ihrer Unternehmung zu nutzen. Der digitale Reifegrad wird von einer Aussenperspektive beurteilt und basiert auf öffentlich zugänglichen Quellen wie Jahresberichte, "Investor Relations"-Dokumente, Unternehmenswebseiten, Fachzeitschriften und Web-Recherchen. Ziel ist es, dass alle Branchen in der Schweiz die Hebel der Digitalisierung nutzen.

Datenquelle: Digital Index, Accenture

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Expertenteam

digital.swiss, Urs  Trinkner

Dr. Urs Trinkner

Managing Partner, Swiss Economics

digital.swiss, Spyros  Arvantis

Spyros Arvanitis

KOF Konjunkturforschungsstelle
ETH Zürich

digital.swiss, Martin  Wörter

Martin Wörter

KOF Konjunkturforschungsstelle

ETH Zürich

digital.swiss, Thomas  Müller

Thomas Müller

Senior Advisor Public Policy
Swisscom AG

Dialog


Aktuelle Projekte

Digitalisierung digital finanziert

Unternehmen in der Schweiz wollen und können schneller innovieren, wenn sie einfacheren Zugang zu Ressourcen hätten, um Geschäftsideen zu verwirklichen. Mangelnde Ressourcen wie Zeit, Fachknowhow und Finanzierung hindern Unternehmen, vorhandene Ideen zeitgerecht zu realisieren und damit dem Innovationsimperativ gerecht zu werden.

swisspeers ist eine unabhängige Online-Plattform, die es Unternehmen erlaubt, bei Investoren direkt – also ohne Zwischenschaltung eines Finanzinstituts – Fremdkapital zu beschaffen zur Finanzierung ihrer Innovationsprojekte. Diese Peer-to-peer-Finanzierung schafft eine einfache Alternative zum traditionellen Bankkredit und ist vollkommen transparent: Die Kreditbeurteilung erfolgt neutral durch Swisspeers aufgrund nachvollziehbarer Kriterien, und der Preis wird im Rahmen eines Auktionsverfahrens festgesetzt. 

Investoren bietet swisspeers die Möglichkeit, interessante Direktinvestments in kleine und mittlere Unternehmen zu tätigen und damit dem Anlagenotstand im Schweizer-Franken-Festzinsgeschäft zu entkommen. Diese neue alternative Investitionsmöglichkeit mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil trägt gleichzeitig zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz bei.

Linkwww.swisspeers.ch
mehr Projekte

Letzte Publikationen

Swiss Software Industry Survey (SSIS) 2016

Der jährlich von der Universität Bern durchgeführte SSIS informiert über die Entwicklungen der Schweizer Softwarebranche. Der Themenfokus lag im Untersuchungsjahr 2015 auf der Internationalisierung.

  • Profitabilität, Investitionen und Wachstumserwartungen auf hohem Niveau, aber abnehmend:
    Die Schweizer Softwarebranche bleibt mit einer durchschnittlichen EBIT-Marge von 7.5% profitabel, trotz einer Abnahme gegenüber dem Vorjahr (2014: 8.5%). Die Wachstumsaussichten für 2016 werden ebenfalls – wenn auch etwas gedämpfte – positiv beurteilt: Im Durchschnitt erwarten Softwareunternehmen ein Umsatzwachstum von 5% (2014: 12%). Dieses Bild schlägt sich auch in den Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie im erwarteten Mitarbeiterwachstum nieder: Durchschnittlich bringen Schweizer Softwareunternehmen 12% ihres Umsatzes für zukunftsorientierte Investitionen auf (2014: 14%). Sollte im vorangegangen Jahr die Belegschaft noch um 12% erweitert werden, planen die Unter¬nehmen der Softwarebranche ihre Belegschaft im 2016 noch um 8.5% auszuweiten.
  • Fast zwei Drittel der Exportumsätze werden in Deutschland erzielt: 
    2015 erwirtschaftet die Schweizer Softwarebranche lediglich 12% ihrer Umsätze im Ausland. 62% dieser Exporte erfolgen nach Deutschland. Standardsoftwarehersteller sind mit ihren Internationalisierungsvorhaben zufriedener als Hersteller von Individualsoftware, was auf Abweichungen in den Internationalisierungsstrategien und die Art des Markteintritts zurückgeführt werden kann.
Link zur StudieSwiss Software Industry Survey (SSIS)
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ICT-Aussenhandelsstudie 2015

Der Handel mit ICT-Produkten ist ein wichtiger Wachstumstreiber der Schweizer Wirtschaft. Die Wettbewerbsfähigkeit aber auch die Innovationskraft der Schweizer Firmen spiegeln sich in deren Fähigkeit ihre Produkte auf dem internationalen Markt zu verkaufen. In den letzten Jahren zeigte sich, dass die Schweizer Unternehmen insbesondere bei den ICT-Dienstleistungen beträchtlichen Zuwachs verzeichnen konnten. 

Zum aktuellen Stand:
Im Jahr 2015 exportierte die Schweiz ICT-Güter und -Dienstleistungen im Wert von über 19.5 Mrd. CHF. Während die Schweizer Volkswirtschaft insgesamt drei Viertel der Exporte mit Gütern erwirtschaftet und ein Viertel mit Dienstleistungen, so präsentiert sich das Bild in der ICT umgekehrt. 67 Prozent des Exportvolumens (13.1 Mrd. CHF) werden mit Dienstleistungen erwirtschaftet. Und besonders im Dienstleistungsbereich ist gegenüber den Vorjahren ein grosser Anstieg zu verzeichnen (2013: +7 Prozent, 2014: +27 Pro-zent, 2015: +2 Prozent).
Hinter Finanzdiensten, Lizenzgebühren, Tourismus und Geschäftsdiensten stellen die ICT-Exporte die fünft-wichtigste Dienstleistungsgruppe dar. Innerhalb der ICT ist der Handel mit Computerdiensten von substan-tieller Bedeutung (9.0 Mrd. Franken), des Weiteren gehören noch Telekommunikationsdienste (2.4 Mrd. Franken) und Informationsdienste (1.7 Mrd. Franken) zur ICT-Dienstleistungskategorie. Der ICT-Güterexport ist im Vergleich zu den ICT-Dienstleistungen nicht nur weniger dynamisch, sondern auch seit Jahren rück-läufig (2010: 7.3 Mrd. Franken; 2015: 6.4 Mrd. Franken).
Wertmässig erfolgen 62 Prozent aller ICT-Dienstleistungsexporte in die EU, danach folgt Amerika mit 24 Prozent und Asien mit 10 Prozent Exportanteil. Innerhalb von Europa ist neben den grossen Nachbarländern Deutschland (2.6 Mrd. CHF) und Frankreich (0.9 Mrd. CHF), vor allem Grossbritannien (1.5 Mrd. CHF) bedeutsam. 
Der Nettoexport (Export minus Import) ist bei den ICT-Gütern negativ (-5.7 Mrd. CHF). Bei den ICT-Dienstleistungen ist die Handelsbilanz mittlerweile fast ausgeglichen (-0.2 Mrd. CHF). Das grosse Wachstum der ICT-Dienstleistungsexporte von rund 3 Mrd. CHF seit 2013 ist vor allem der Nachfrage aus Europa zu verdanken, wodurch das Dienstleistungsbilanzdefizit mit Europa seit 2014 verschwunden ist.

Link zur StudieICT-Aussenhandelsstudie
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